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Im Rahmen des PerCoMed Projektes wird die Fallstudie 2 untersuchen inwieweit Pervasive Computing bei der Behandlung und Therapie von Multiple Sklerose (MS) Patienten unterstützend wirken kann. Die Studie wurde im Mai 2007 gestartet.


Aktuelles und Wichtiges:

- Gestalten Sie Forschung mit und nehmen Sie teil an unserer Studie. Menschen mit MS aus der Region Rhön-Grabfeld können jederzeit an der Studie teilnehmen und den Gürtel für eine Woche ausprobieren. Ansprechpartner für Sie ist Herr Dr. Stefan Schlesinger. Sprechen Sie ihn bitte vor Ort in der Klinik darauf an oder kontaktieren Sie ihn bitte telefonisch über die Rezeption der Neurologischen Klinik Bad-Neustadt (09771 908 0).

- Falls Sie an der Studie bereits teilnehmen, haben wir für Sie eine Übersicht zum Studienablauf zusammengestellt:

> Übersicht zum Studienablauf



Multiple Sklerose
Bei einer derzeitigen Prävalenz von etwa 120.000 Patienten ist die Multiple Sklerose (MS) in Deutschland eine der häufigsten neurologischen Erkrankungen zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr. Durch Schädigung der Nervenzellen wird mit Fortschreiten der Krankheit die Leitfähigkeit der Nervenbahnen zunehmend vermindert, was die typischen Symptome wie Kribbeln und andere sensorische Störungen, Spastiken, Lähmungen, schnelle Ermüdung (Fatigue) sowie Sehstörungen auslöst.

Motivation: Aktivitätsanalyse bei MS

Ein wesentliches Maß zur Beurteilung des Gesundheitszustandes des Patienten ist die Gehfähigkeit. Um die Gehfähigkeit zu bestimmen, wird üblicherweise die Expanded Disability Status Scale (EDSS) angewendet. Sie dient der Überwachung des Krankheitsverlaufs und wird zur Optimierung der Therapie herangezogen. Die EDSS wird vom Arzt jedoch nur während der alle drei bis sechs Monate stattfindenden Kontrolluntersuchungen bestimmt und beruht lediglich auf der subjektiven Einschätzung des Arztes. Ob der Patient zu Hause erste Anzeichen für eine Gehstörung gezeigt hat, kann er aus dieser Momentaufnahme nicht erkennen.

 
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Der Gürtel verfügt über einen integrierten Beschleunigungssensor auf der Rückseite ...
 
Gürtel actibelt (TM)
... und ist im Alltag einfach zu tragen.

Daher wird im Rahmen der Studie ein umgebauter Gürtel erprobt werden, mit dessen Hilfe durch eine kontinuierliche, alltagstaugliche Bewegungsmessung Gehstörungen und Aktivitätsbeeinträchtigungen frühzeitig erkannt werden können. Dieser Gürtel enthält in der Gürtelschnalle Beschleunigungssensoren, die die Bewegungen des Trägers in alle Richtungen (links-rechts, hoch-runter, vor-zurück) registrieren.

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Die Analyse der Sensordaten lässt Aussagen über die Form der Bewegungsaktivitäten zu (blau: hoch-runter, grün: links-rechts und rot:vor-zurück)


Partner

Diese Fallstudie erfolgt in enger Kooperation mit der Neurologischen Klinik Bad-Neustadt / Saale und dem Sylvia Lawry Centre for Multiple Sclerosis Research.

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Unterstützt und gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Förderkennzeichen 16I1546